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Interrogazionen an den Bundesrat

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** 5 Anfragen** zum Thema Drohnen- & MFK-Abwehr.

Inhaltsverzeichnis

Erledigt (5):

  • 23.1032 — Weiterentwicklung der militärischen Friedensförderung. Stand der Umsetzung
  • 18.1093 — Kooperation der Ruag mit Elbit Systems. Verletzung der Neutralität?
  • 18.1044 — Drohnen
  • 16.1012 — Klärungsnotstand bei der Sistierung des Beschaffungsprojektes Bodluv 2020
  • 05.1121 — Kampfdrohne mit Schweizer Unterstützung

Erledigte Vorstösse (5)

23.1032 — Weiterentwicklung der militärischen Friedensförderung. Stand der Umsetzung

Typ Anfrage
Eingereicht von Seiler Graf Priska
Datum 15.06.2023
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 16.08.2023

Der Bundesrat bekräftigte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2021 das Ziel, die Teilnahme der Schweiz an der militärischen Friedensförderung weiterzuentwickeln. Im Nov. 2020 hatte das VBS dazu einen Bericht mit acht konkreten Empfehlungen vorgelegt, und der Bundesrat beauftragte das VBS und das EDA, diese Empfehlungen umzusetzen. Im Dez. 2021 nahm der Bundesrat Kenntnis vom Stand der laufenden Arbeiten und beauftragte das VBS, ihm bis Oktober 2022 eine Vernehmlassungsvorlage zu einer Teilrevision des Militärgesetzes zu unterbreiten.

  1. Steht der Bundesrat nach wie vor hinter dem Ziel, die Teilnahme der Schweiz an der militärischen Friedensförderung weiterzuentwickeln und wie angekündigt auszubauen und zu stärken? Warum hat sich die Erarbeitung der angekündigten Vernehmlassungsvorlage zu einer Teilrevision des Militärgesetzes verzögert? Kann der Bundesrat die Absicht bekräftigen, neu die Kompetenz zu erhalten, bis zu zehn für Notwehr und Notwehrhilfe bewaffnete Einzelpersonen zu entsenden, wenn dies aus Sicherheitsgründen geboten ist oder die UNO es vorgibt? Wann wird er die angekündigte Vorlage in die Vernehmlassung schicken?
  2. Gemäss dem Bericht vom November 2020 soll der Fokus der militärischen Friedensförderung geografisch erweitert werden. Welche Regionen stehen im Vordergrund? Wie beurteilt der Bundesrat die Bedeutung der MENA-Region und Afrikas für Frieden, Sicherheit und Stabilität in Europa? Welche Massnahmen ergreift er, damit keine Umverteilung von der zivilen und militärischen Friedensförderung sowie Internationalen Zusammenarbeit der Schweiz vom Globalen Süden auf die Ukraine stattfindet, sondern die Anstrengungen der Schweiz in allen geografischen Regionen verstärkt werden?
  3. Welche der acht Empfehlungen aus dem Bericht vom November 2020 sind bisher umgesetzt? Welche noch nicht? Bis wann wird der Bundesrat diese noch umsetzen?
  4. Bis wann kann die Schweiz der UNO namentlich Fähigkeiten zum Lufttransport mit Helikoptern und zur Aufklärung mit Drohnen zur Verfügung stellen?
  5. Der Bundesrat will es Frauen mit der neuen Laufbahn "international" ermöglichen, vereinfacht mehrere UNO-Einsätze zu leisten. Welche weiteren Massnahmen ergreift er, um die UNO-Vorgabe umzusetzen, den Frauenanteil in PSO-Missionen bis 2028 auf 25 Prozent zu erhöhen?

→ Curia Vista


18.1093 — Kooperation der Ruag mit Elbit Systems. Verletzung der Neutralität?

Typ Anfrage
Eingereicht von Molina Fabian
Datum 14.12.2018
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 20.02.2019

Gemäss Medienmitteilung des Rüstungskonzerns Elbit Systems vom 15. November 2018 wird diese mit der Ruag ein Joint Venture mit Sitz in der Schweiz gründen. "Das Kompetenzzentrum wird sich auf den Bedarf und die Anforderungen des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ausrichten", steht in der Mitteilung. Die israelische Elbit Systems ist ein Hightech-Konzern mit Schwerpunkten in der Luft- und Raumfahrt und ist als solche in der Entwicklung kampferprobter Drohnen tätig, wie etwa der umstrittenen "Hermes 450"-Drohne. In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie beurteilt er die Kooperation von Ruag und Elbit Systems neutralitätspolitisch?
  2. Wie stellt er sicher, dass weder Know-how noch Produkte der Ruag direkt oder indirekt im Nahostkonflikt zum Einsatz kommen?
  3. Wie wurde er über die Kooperation der beiden Unternehmen informiert, bzw. hat er grünes Licht dafür gegeben?
  4. Wie überprüft und evaluiert er die Kooperation der beiden Unternehmen?

→ Curia Vista


18.1044 — Drohnen

Typ Anfrage
Eingereicht von Leutenegger Oberholzer Susanne
Datum 15.06.2018
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 29.08.2018

"Drohnen" werden zunehmend zu einer Bedrohung im schweizerischen Luftraum. Es stellt sich die Frage, wie viele dieser Flugkörper unseren Luftraum belasten, zumal die Antworten der zuständigen Amtsstellen sehr widersprüchlich sind. Gemäss Antwort des UVEK auf die Frage 18.5399 geht das Bazl "von einigen Tausend Drohnen in der Schweiz aus". In seinem Bericht zu zivilen Drohnen vom 7. Februar 2016 führte das Bazl dagegen aus, dass "sich mindestens 20 000 Drohnen am Himmel über der Schweiz bewegen - Tendenz steigend". Im TA-Swiss-Bericht zu zivilen Drohnen, der am 23. März 2018 publiziert wurde, heisst es in diesem Zusammenhang: "Das Marktforschungsinstitut GfK schätzte 2017 die Zahl der Drohnen in Schweizer Haushalten auf über 100 000 Stück, was eine Verfünffachung der Anzahl Drohnen innert zwei Jahren darstellen würde." Es handle sich bei diesen Zahlen um Schätzungen. Erst eine Registrierungspflicht könne mehr Klarheit schaffen.

  1. Hat das UVEK bei der Antwort auf die vorliegende Frage den Bericht des Bazl vom 7. Februar 2016 mit einbezogen?
  2. Teilt der Bundesrat die Vermutung, dass die in der Antwort des UVEK genannte Zahl überholt ist, umso mehr, als im Ende März 2018 publizierten Bericht der TA Swiss zu zivilen Drohnen - die bisher umfassendste wissenschaftliche Studie zu Drohnen in der Schweiz - wesentlich höhere Zahlen publiziert wurden? Wie ist diese Diskrepanz zu erklären?
  3. Oder verfügt das UVEK bzw. das Bazl über aktuellere Schätzungen über den Bestand an Drohnen in der Schweiz, welche tiefer sind als bisher angenommen? Wie beurteilen das UVEK bzw. das Bazl die Zahlen, welche im TA-Swiss-Bericht genannt werden?

→ Curia Vista


16.1012 — Klärungsnotstand bei der Sistierung des Beschaffungsprojektes Bodluv 2020

Typ Anfrage
Eingereicht von Portmann Hans-Peter
Datum 25.04.2016
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 24.05.2017

Die einzige für die Schweiz umsetzbare Luftraumschutz-Strategie ist: Kampfjets machen Luftpolizei und Waffenträgerabwehr auf weite Distanz, die bodengestützte Fliegerabwehr macht Objekt- und Raumschutz gegen Waffen und deren Träger. Kreise mit anderer Agenda bringen seit Jahren mit teils illegalen Mitteln jegliches Beschaffungsprojekt zum Scheitern. Hier stellt sich nun die Frage, inwiefern der neue Verteidigungsminister diesen Kreisen auf den Leim gekrochen ist. Indiz dazu ist beispielsweise, dass man auch die kurz vor Abschluss stehende Analyse der Evaluation "Waffe mit Radar" einstellte. Fürchtet man hier eine positive Leistungsbilanz? Denn dem Chef VBS und den zuständigen parlamentarischen Delegationen ist nachweislich bekannt:

  • dass Varianten mit einer ersten Tranche bis zu 850 Millionen Schweizerfranken die bereits heute bestehenden Leistungen abdecken;
  • dass in weiteren Tranchen bis zu 1,2 Milliarden Schweizerfranken eine Ausdehnung der Raumleistung und der Einbezug des Objektschutzes möglich sind;
  • dass die Waffenleistung nur in Zusammenhang mit dem Radarsystem beurteilt werden kann;
  • und dass es eine kosteneffiziente Variante von Rakete, Radarsystem und bestehendem Florako gibt, welche ohne Generalunternehmer direkt durch die Armasuisse beschafft werden könnte. Ich frage den Bundesrat:
  1. Was genau hat Bundesrat Parmelin dazu bewogen, eine Totalsistierung zu verfügen?
  2. Warum hat er zumindest den Analyseabschluss der Testergebnisse "Waffe mit Radar" nicht zugelassen?
  3. Warum hat das VBS die medialen Fehlinformationen zu angeblicher Unkenntnis von Kosten und Raumleistungsparametern nicht richtiggestellt?
  4. War das VBS über die Projektpräsentationen bei parlamentarischen Gremien informiert?
  5. Trifft es zu, dass die engsten militärischen Mitarbeiter von Bundesrat Parmelin die Faktenlage so beurteilen, dass eine Vollsistierung nicht begründbar ist? Liegt dem Chef VBS eine System-Beschaffungsvariante vor, welche sich in etwa im Rahmen des geplanten Budgets für die erste Teilbeschaffung befindet?
  6. Trifft es zu, dass an den Chef VBS ausserhalb des Dienstweges Informationen und/oder Meinungen und/oder Dokumente aus ihm nahestehenden Kreisen (politisch, persönlich usw.) herangetragen wurden?
  7. Warum hat der Chef VBS nicht unverzüglich nach der Veröffentlichung von vertraulichen Dokumenten in den Medien Strafanzeige wegen Geschäftsgeheimnisverletzung eingereicht?

→ Curia Vista


05.1121 — Kampfdrohne mit Schweizer Unterstützung

Typ Anfrage
Eingereicht von Günter Paul
Datum 28.09.2005
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 09.12.2005

Unter der Leitung der Dassault Aviation entwickelt Frankreich mit Unterstützung weiterer Staaten die Kampfdrohne Neuron. Ich frage den Bundesrat:

  1. Ist es richtig, dass dieses Projekt u. a. finanzielle Unterstützung des Bundes (z. B. über Armasuisse) erhält? Um welchen Betrag handelt es sich allenfalls?
  2. Stimmt es, dass die Ruag an dem Projekt beteiligt ist? Wenn ja, in welchem Umfang und mit welchem Auftrag?
  3. Ist es richtig, dass sich Schweden aus dem Projekt zurückgezogen hat?
  4. Stimmt die Information, dass das Projekt von Neuron auch darauf ausgelegt ist, dass die Drohne mit einem Nuklearkopf ausgerüstet werden kann?

→ Curia Vista


Letzte Aktualisierung: 07.10.2026, 20:00 — Quelle: Curia Vista, Parlamentsdienste. Tägliches automatisches Update.

50 Fragestunde. Fragen zum Thema Drohnen- & MFK-Abwehr.

Inhaltsverzeichnis

Erledigt (50):

  • 26.7980 — Bodengestützte Luftverteidigung grösserer Reichweite: Die Beschaffung eines zusätzlichen Systems gehört in die Armeebotschaft 2027!
  • 26.7851 — Ist die Erkennbarkeit von jeglichen Drohnen jederzeit sichergestellt?
  • 26.7854 — Sind subsidiäre Einsätze der Armee zur dauerhaften Drohnenabwehr vorgesehen?
  • 26.7852 — Wäre es nicht sinnvoll "Geofencing" und "Geocaging" bei Drohnen vorzuschreiben?
  • 26.7636 — Bodengestützte Luftverteidigung grösserer Reichweite: einen verlässlichen und langjährigen militärischen Partner stärker berücksichtigen
  • 26.7642 — Beschaffung bodengestützter Luftverteidigung grösserer Reichweite: die Westschweizer und Tessiner Industrie unterstützen
  • 26.7530 — Wie gedenkt der Bundesrat die Munitionsversorgung für die Flugabwehr im Konfliktfall zu garantieren?
  • 26.7566 — Sicherheit der Kernkraftwerke im Fall von Terroranschlägen und kriegerischen Angriffen
  • 26.7188 — Die De-Risking-Strategie gegenüber sicherheitsrelevanter Technologie aus China stärken
  • 26.7053 — Krieg im Nahen Osten (I)
  • 25.8239 — Korruptionsuntersuchung gegen Elbit Systems: Plant der Bundesrat die Rüstungskooperation zu überprüfen?
  • 25.8201 — Drohnenvorfall in Laufenburg - kritische Infrastrukturen besser schützen?
  • 25.7897 — Wann gibt der Bundesrat nach dem Drohnendebakel die Flugbeschränkungsgebiete wieder frei?
  • 25.7664 — Ziviles Knowhow für die Drohnenentwicklung der Armee nutzen
  • 25.7681 — Sind die Menschen in Emmen weniger wichtig als im Rest der Schweiz: Problem Drohne darf nicht mehr über Schweizer Gemeinden Fliegen, ausser in Emmen !
  • 25.7635 — Hermes-900-Drohnen (Projekt ADS 15): Wie geht es nun weiter?
  • 25.7541 — Drohnentechnologien entwickeln sich rasant – kann die Schweiz den Anschluss halten?
  • 25.7192 — Zulassung der Drohne Hermes 900 HFE im schweizerischen und im europäischen Luftraum
  • 24.7375 — Drohneneinsatz nicht verbieten um damit zahlreiche Rehkitze zu retten
  • 24.7083 — Was sind die Pläne in Bezug auf Drohnenabwehr?
  • 23.7017 — Geschwindigkeitsmessung mit Drohnen im Strassenverkehr
  • 21.7469 — Absturz der Hermes-900-Drohne: eine transparente Untersuchung?
  • 20.5605 — Wo stehen wir bei der Drohnenabwehr?
  • 20.5373 — Luftpolizeidienst. Drohnen versus Kampfjets?
  • 19.5479 — Grenzkontrollen aus der Luft. Zahlt die Bevölkerung in der Grenzregion für die Ineffizienz in Bern?
  • 19.5311 — Kooperation von Elbit Systems und Ruag
  • 19.5129 — Verwirrung bei der Drohnenbeschaffung
  • 18.5583 — Überwachung der Versicherten. Einsatz von Drohnen (3)
  • 18.5582 — Überwachung der Versicherten. Einsatz von Drohnen (2)
  • 18.5581 — Überwachung der Versicherten. Einsatz von Drohnen (1)
  • 18.5399 — Drohnen in der Schweiz
  • 18.5331 — Die dritte Dimension über dem Flugplatz Dübendorf möglichst frei halten
  • 17.5303 — Gefährden Drohnen die Sicherheit der Landesflughäfen?
  • 17.5297 — Drohnen. Risiken für die Flughäfen
  • 16.5402 — Ist die mit dem Rüstungsprogramm 2015 bewilligte Drohne ADS 15 ein weiterer Papierflieger?
  • 15.5460 — Israel. Keine Kompensationsgeschäfte beim Kauf von Drohnen
  • 15.5461 — Israelische Drohnen und Kompensationsgeschäfte
  • 15.5076 — Perfektionierung von Drohnen durch die ETH Lausanne?
  • 15.5074 — Drohnenkauf gefährdet Vermittlerrolle der Schweiz
  • 15.5075 — Drohne Hermes 900 nicht beschaffungsreif?
  • 15.5027 — Gefährliche Verletzungen der Luftraumsperre am WEF in Davos
  • 15.5039 — Einsatz von Drohnen. Regelung
  • 14.5436 — Drohnenkauf in Israel
  • 14.5336 — Beschaffung des israelischen Drohnensystems Hermes. Garantiert die industrielle Beteiligung der Ruag den unabhängigen Betrieb?
  • 12.5262 — Drohnenkauf in Israel
  • 11.5498 — Besuch des Chefs der Armee in Israel
  • 08.5192 — Drohnen als Sicherheitsrisiko?
  • 06.5259 — Kampfdrohne Neuron
  • 04.5104 — Drohnen und Datenschutz
  • 03.5142 — Technische und militärische Zusammenarbeit mit Israel. Drohnen

Erledigte Vorstösse (50)

26.7980 — Bodengestützte Luftverteidigung grösserer Reichweite: Die Beschaffung eines zusätzlichen Systems gehört in die Armeebotschaft 2027!

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Addor Jean-Luc
Datum 23.09.2026
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 28.09.2026

Trotz der bereits gezahlten 750 Millionen wird das Patriot-System zu spät geliefert (man spricht von 2032) – falls es überhaupt je geliefert wird.

  1. Ist die am 6. März 2026 angekündigte Beschaffung eines zusätzlichen Systems noch aktuell?
  2. Müsste der Bundesrat dieses System nicht bereits in die Armeebotschaft 2027 aufnehmen, da es dringend benötigt wird?
  3. Ist es aufgrund unserer Gesetzgebung und unserer Neutralität nicht zwingend nötig, dass wir auf sämtliche israelischen Systeme verzichten und stattdessen ein europäisches System wählen (wie am 6. März angekündigt wurde)?

→ Curia Vista


26.7851 — Ist die Erkennbarkeit von jeglichen Drohnen jederzeit sichergestellt?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Candinas Martin
Datum 17.09.2026
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 28.09.2026

Aus Sicherheitsgründen ist es nötig, gleich wie bei anderen Flugobjekten, jederzeit die genaue Herkunft einer Drohne feststellen zu können. 

  • Verfügen die Behörden heute über die nötigen Mittel, um jedes Flugobjekt einwandfrei jederzeit identifizieren zu können und somit fremde Objekte frühzeitig zu erkennen? 
  • Wäre es nicht nötig auch Legacy Drohnen und Drohnen der Kategorie C0 zwingend jederzeit identifizieren zu können?

→ Curia Vista


26.7854 — Sind subsidiäre Einsätze der Armee zur dauerhaften Drohnenabwehr vorgesehen?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Candinas Martin
Datum 17.09.2026
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 28.09.2026

Der Bundesrat gedenkt die Zuständigkeiten im Bereich der Drohnenabwehr zu regeln. 

  • Kann sich der Bundesrat vorstellen subsidiäre Einsätze der Armee zugunsten der Kantone im Bereich Luftabwehr zum Schutz von kritischen Infrastrukturen zu institutionalisieren? 
  • Verfügt die Armee über die nötigen personellen und materiellen Ressourcen, um für die Kantone einen solchen Einsatz dauerhaft zu leisten?

→ Curia Vista


26.7852 — Wäre es nicht sinnvoll "Geofencing" und "Geocaging" bei Drohnen vorzuschreiben?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Candinas Martin
Datum 17.09.2026
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 28.09.2026

Drohnen spielen bei der hybriden Kriegsführung eine entscheidende Rolle, wie jüngste Vorfälle im europäischen Ausland eindrücklich zeigen. 

  • Ist es aus Sicht des Bundesrats für die innere Sicherheit hilfreich für im Inland verkaufte oder sich im Betrieb befindende Drohnen Bauteile, die «Geofencing» und «Geocaging» ermöglichen, verbindlich vorzuschreiben? 
  • Wie beurteilt der Bundesrat die Wirkung solcher Vorschriften für die hiesige Drohnenindustrie?

→ Curia Vista


26.7636 — Bodengestützte Luftverteidigung grösserer Reichweite: einen verlässlichen und langjährigen militärischen Partner stärker berücksichtigen

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Golay Roger
Datum 14.09.2026
Status Erledigt

Frankreich ist ein langjähriger und verlässlicher Partner der Schweiz, mit dem unser Land eine enge und regelmässige militärische Zusammenarbeit unterhält.  Sollte der Bundesrat diese bewährte Partnerschaft bei der Beschaffung neuer Abwehrsysteme nicht stärker berücksichtigen und vorrangig französische Systeme prüfen, deren Technologie anerkannt ist, um die Zusammenarbeit, unsere Versorgungssicherheit und unsere strategische Autonomie zu stärken?

→ Curia Vista


26.7642 — Beschaffung bodengestützter Luftverteidigung grösserer Reichweite: die Westschweizer und Tessiner Industrie unterstützen

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Golay Roger
Datum 14.09.2026
Status Erledigt

Die Industrie in der Westschweiz und im Tessin unterhält enge Beziehungen zu Frankreich und Italien, zwei Ländern, die über Spitzentechnologie im Bereich der Systeme zur bodengestützten Luftverteidigung verfügen.  Ist der Bundesrat bereit, bei zukünftigen Beschaffungen den französisch-italienischen Systemen den Vorzug zu geben – sofern Leistung und Kosten mit anderen vergleichbar sind –, um so die industrielle Zusammenarbeit zu stärken, inländische Unternehmen zu unterstützen und wirtschaftliche Vorteile für die Westschweiz und das Tessin zu erzielen?  

→ Curia Vista


26.7530 — Wie gedenkt der Bundesrat die Munitionsversorgung für die Flugabwehr im Konfliktfall zu garantieren?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Tuena Mauro
Datum 10.06.2026
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.06.2026

Diverse Szenarien gehen von einer hybriden Eskalation mit Russland in den nächsten Jahren aus.  Wie gedenkt der Bundesrat im Konfliktfall die Munitionsversorgung für die Flugabwehr sicherzustellen, wenn die europäischen Staaten ihre eigene Munitionsversorgung priorisieren und die Schweiz nicht mehr beliefern würden?

→ Curia Vista


26.7566 — Sicherheit der Kernkraftwerke im Fall von Terroranschlägen und kriegerischen Angriffen

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Clivaz Christophe
Datum 10.06.2026
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.06.2026

Im Mai beschädigte eine Drohne einen Kernreaktor in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dies hat zu Bedenken in Bezug auf die Sicherheit von Kernkraftwerken in Kriegszeiten geführt.

  • Werden die Risiken im Zusammenhang mit den Terroranschlägen und den kriegerischen Angriffen in den probabilistischen Sicherheitsanalysen des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats berücksichtigt? 
  • Falls nicht, wäre es nicht sinnvoll, die Risikowahrscheinlichkeit für Angriffe auf kritische Infrastrukturen auch für die Kernkraftwerke zu berechnen analog zur Berechnung der Risikowahrscheinlichkeit in der Armeebotschaft 2024? 

→ Curia Vista


26.7188 — Die De-Risking-Strategie gegenüber sicherheitsrelevanter Technologie aus China stärken

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Seiler Graf Priska
Datum 11.03.2026
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 16.03.2026

Der Bericht «Luftverteidigung der Zukunft» (2017) schloss in Kapitel 13.3.3 die Beschaffung von Luftverteidigungsmitteln aus China aus.

  • Hält der Bundesrat daran fest, dass sicherheitsrelevante Beschaffungen aus China «zweifellos mit enormen technischen, finanziellen und militärischen Risiken verbunden» wären?
  • Stimmt er seine De-Risking-Strategie mit jener der EU ab?
  • Was kehrt er vor, damit chinesische Technologie nicht in sicherheitsrelevanten Drohnen und Drohnenabwehrmitteln verbaut wird?

→ Curia Vista


26.7053 — Krieg im Nahen Osten (I)

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Molina Fabian
Datum 04.03.2026
Status Erledigt
  • Am 28.02.26 haben die USA und Israel völkerrechtswidrig den Iran angegriffen. Hat der Bundesrat die iranischen Gegenschläge (Raketen/Drohnen) im Lichte von Art. 51 Charta überprüft?
  • Erfüllen sie die Selbstverteidigungsanforderungen (insbesondere Verhältnismässigkeit und Notwendigkeit) oder sieht die Schweiz diese Aktionen ebenfalls als Völkerrechtsverletzung?
  • Wenn ja, mit welchen Konsequenzen für die Kriegsparteien? Welche Massnahmen zur Einhaltung des Völkerrechts hat der Bundesrat ergriffen?

→ Curia Vista


25.8239 — Korruptionsuntersuchung gegen Elbit Systems: Plant der Bundesrat die Rüstungskooperation zu überprüfen?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Molina Fabian
Datum 10.12.2025
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.12.2025

Die NATO hat die Zusammenarbeit mit dem israelische Rüstungsunternehmen Elbit Systems, welches für die Schweizer Pannen-Drohne ADS 15 verantwortlich ist, aufgrund einer gross angelegten Korruptionsuntersuchung suspendiert.

  • Beabsichtigt der Bundesrat angesichts der schweren Vorwürfe die bestehende Rüstungskooperation mit Elbit zu überprüfen – allenfalls auszusetzen oder neu zu bewerten – und wenn ja, nach welchen Kriterien?
  • Gibt es Anhaltspunkte für Korruption in der Schweizer Kooperation?

→ Curia Vista


25.8201 — Drohnenvorfall in Laufenburg - kritische Infrastrukturen besser schützen?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Schmid Pascal
Datum 10.12.2025
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.12.2025

Im Oktober wurde in Laufenburg eine unbekannte Drohne mit einer Spannweite von 2,5m gesichtet. Also dort, wo sich mit dem Stern von Laufenburg eine für die Stromversorgung sehr bedeutende Anlage befindet.

  1. Wie können Infrastrukturbetreiber, Polizei und Armee im Ernstfall auf solche Vorfälle reagieren?
  2. Besteht Handlungsbedarf, um kritische Infrastrukturen besser zu schützen?
  3. Sollte es Infrastrukturbetreibern ermöglicht werden, Drohnen mit technischen Mitteln zur Landung zu zwingen?

→ Curia Vista


25.7897 — Wann gibt der Bundesrat nach dem Drohnendebakel die Flugbeschränkungsgebiete wieder frei?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Jauslin Matthias Samuel
Datum 17.09.2025
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 22.09.2025

Der Bundesrat hat sich entschieden, die Drohne Hermes 900 trotz eingeschränkten Fähigkeiten definitiv in Betrieb zu nehmen. Bis wann gedenkt der Bundesrat, sämtliche Flugbeschränkungsgebiete die damals zu Gunsten der Einführung des Aufklärungsdrohnensystem geschaffen wurden, wieder aufzuheben und diese Lufträume uneingeschränkt der GA zur Verfügung zu stellen?

→ Curia Vista


25.7664 — Ziviles Knowhow für die Drohnenentwicklung der Armee nutzen

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Dobler Marcel
Datum 10.09.2025
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.09.2025

Drohnen sind mittlerweile nicht mehr aus der modernen Kriegsführung wegzudenken und ihre Entwicklungskurve verläuft exponentiell. Vor diesem Hintergrund sollte namentlich auch das zivile Knowhow der agilen Schweizer Startup-Szene genutzt werden, indem sie unkompliziert mit der Armee Mini- und Microdrohnen auf Schiess- und Waffenplätzen testen kann. Hat das VBS Verfahren etabliert, um mit zivilen Unternehmen im Rahmen ziviler Luftfahrtregulatorien Drohnentechnologie zu testen?

→ Curia Vista


25.7681 — Sind die Menschen in Emmen weniger wichtig als im Rest der Schweiz: Problem Drohne darf nicht mehr über Schweizer Gemeinden Fliegen, ausser in Emmen !

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Candan Hasan
Datum 10.09.2025
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.09.2025

Die Testflüge mit der Problem-Drohne Hermes 900 sollen wieder aufgenommen werden, obwohl diese im Ausland schon viermal abgestürzt ist. Die Militärluftfahrbehörde verbietet ab sofort Drohnenflüge über dicht besiedeltem Gebieten,  aber in Emmen sind Starts und Landungen weiterhin erlaubt. In Emmen leben 33'000 Menschen in dicht besiedeltem Gebiet.

  • Weshalb setzt der Bundesrat die Menschen in Emmen dieser Gefahr aus?
  • Ist der Bundesrat bereit die Drohnenflüge umgehend zu stoppen?
  • Wenn nein, weshalb?

→ Curia Vista


25.7635 — Hermes-900-Drohnen (Projekt ADS 15): Wie geht es nun weiter?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Addor Jean-Luc
Datum 09.09.2025
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.09.2025

Die Drohne Hermes 900: ein System für schönes Wetter und einen freien Luftraum, geliefert mit erheblicher Verspätung.

  • Werden gegenüber Elbit Systems und der Ruag Entschädigungsansprüche geltend gemacht?
  • Wurde alles Nötige getan, um zu verhindern, dass die Ansprüche des Bundes verjähren?
  • Und müsste man angesichts der schwierigeren Einsatzbedingungen – die in der Schweiz nun einmal der Normalfall sind – nicht sofort nach einer anderen Lösung suchen?

→ Curia Vista


25.7541 — Drohnentechnologien entwickeln sich rasant – kann die Schweiz den Anschluss halten?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Büchel Roland Rino
Datum 11.06.2025
Status Erledigt

Der Ukraine-Konflikt zeigt: Handelsübliche FPV-Drohnen (bekannt aus der Freizeit) sind zu einer entscheidenden Waffe der modernen Kriegsführung geworden.

  • Welche konkreten Massnahmen plant der Bundesrat, um die Schweiz wirksam gegen diese Bedrohung zu schützen?
  • Wie stellt er sicher, dass Schutzsysteme in der Schweiz rasch entwickelt und beschafft werden können?
  • Werden innovative Startups und mittelständische Unternehmen gezielt in diesen Entwicklungsprozess eingebunden? Falls ja, wie?

→ Curia Vista


25.7192 — Zulassung der Drohne Hermes 900 HFE im schweizerischen und im europäischen Luftraum

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Seiler Graf Priska
Datum 10.03.2025
Status Erledigt
  • Was sind die Zulassungsbedingungen und -aussichten für die Drohne Hermes 900 HFE mit dem von der RUAG entwickelten «Detect and Avoid System» im Lichte der aktuellen und der kommenden Standards der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für solche Systeme?
  • Prüft das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) für die Zulassung der Hermes 900 HFE im schweizerischen und im europäischen Luftraum als EASA Agent ein Zulassungsbegehren (Application) der Armasuisse und wendet es die EASA Regularien an?

→ Curia Vista


24.7375 — Drohneneinsatz nicht verbieten um damit zahlreiche Rehkitze zu retten

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Grüter Franz
Datum 03.06.2024
Status Erledigt

Gibt es eine Möglichkeit während der Bürgenstock Konferenz den Bauern und Jägern den Einsatz von Infrarot-Drohnen nicht zu untersagen, um damit den Mähtot von unzähligen Rehkitzen zu verhindern?

→ Curia Vista


24.7083 — Was sind die Pläne in Bezug auf Drohnenabwehr?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Hurter Thomas
Datum 28.02.2024
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 04.03.2024

20 Minuten berichtete am 16. Januar, dass die Drohnenabwehr am WEF aus Ermangelung an eigenen Abwehrwaffen durch das österreichische Bundesheer übernommen wird. Wie sieht die Planung des VBS in Bezug auf diese inzwischen stark an Bedeutung zugenommene Fähigkeitslücke aus?

→ Curia Vista


23.7017 — Geschwindigkeitsmessung mit Drohnen im Strassenverkehr

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Wobmann Walter
Datum 27.02.2023
Status Erledigt

Im Kanton Thurgau werden Drohnen zur Geschwindigkeitsmessung bei Autos eingesetzt. Noch wird von den zuständigen Behörden verlautet, dass damit nur Raser gejagt werden sollen.

  • Doch wer kann dies garantieren? Die Methode ist insbesondere Hinsichtlich des Datenschutzes hoch problematisch. Noch ist nicht klar, ob die Gerichte diese Methode akzeptieren.
  • Wie steht der Bundesrat zu dieser Methode der Geschwindigkeitsmessung?
  • Sind Abklärungen oder Projekte im Gange?

→ Curia Vista


21.7469 — Absturz der Hermes-900-Drohne: eine transparente Untersuchung?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Addor Jean-Luc
Datum 02.06.2021
Status Erledigt

War die Armasuisse oder eine sonstige Vertretung des VBS in die Untersuchung einbezogen, die Israel geführt hat, um abzuklären, weshalb die Hermes-900-HFE-Drohne, die für die Schweiz bestimmt war, am 5. August 2020 in Israel abgestürzt ist? Falls ja, kann das VBS die Untersuchungsergebnisse tatsächlich bestätigen (oder kann es sie nur zur Kenntnis nehmen)?

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20.5605 — Wo stehen wir bei der Drohnenabwehr?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Seiler Graf Priska
Datum 09.09.2020
Status Erledigt

Die Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten (KKPKS) führt eine Arbeitsgruppe, die sich mit Fragen der Drohnenabwehr befasst.

  • Wie sind die Schnittstellen zum Bund definiert?
  • Wer ist in der akuten Situation eines terroristischen Drohnenangriffs für die Triage Bund/Kantone zuständig? Ist das alltagstauglich?
  • Bis wann ist mit wirksamen Konzepten zu rechnen?
  • Welche Mittel zur Drohnenabwehr stehen aktuell beim Bund und den Kantonen (welchen genau) zur Verfügung?

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20.5373 — Luftpolizeidienst. Drohnen versus Kampfjets?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Fiala Doris
Datum 04.06.2020
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.06.2020

Darf ich den Bundesrat bitten Klarheit darüber zu schaffen, warum insbesondere im Luftpolizeidienst Drohnen nicht Kampfjets ersetzen können, bzw. warum die sogenannten "Hot Missions" (ca. 40 pro Jahr) nicht durch Drohnen oder Helikopter ersetzt werden können? Offenbar bestehen hier seitens der Gegner der Kampfflugzeuge Unklarheiten.

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19.5479 — Grenzkontrollen aus der Luft. Zahlt die Bevölkerung in der Grenzregion für die Ineffizienz in Bern?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Romano Marco
Datum 16.09.2019
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 23.09.2019

Den Medien war zu entnehmen, dass die Militärdrohnen des Typs ADS 95 per Ende November altershalber ausgemustert werden. Diese Drohnen unterstützen das Grenzwachtkorps seit Jahren bei der Grenzkontrolle (Migration und Kriminalität). Das viel leisere neue Modell Hermes 900 hat man zwar vor vier Jahren bestellt, es wurde jedoch noch nicht geliefert.

  • Wie kommt es zu dieser grossen Verspätung?
  • Wie wird der Betrieb ab nächstem Herbst sichergestellt?
  • Wird die betroffene Bevölkerung nächtlichen Helikopterfluglärm zu ertragen haben?
  • Gibt es Alternativen?

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19.5311 — Kooperation von Elbit Systems und Ruag

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Molina Fabian
Datum 11.06.2019
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 17.06.2019

Gemäss der Eidgenössischen Finanzkontrolle (16612) entwickeln Ruag und Elbit Systems einzelne Teile für ein Sense-and-Avoid-System unter Führung von Armasuisse. In seiner Antwort auf die Anfrage 18.1093 schreibt der Bundesrat: "Auch im Rahmen anderer Beschaffungsprojekte der Schweizer Armee gibt es keinen Technologietransfer von Ruag zu Elbit."

  • Gilt dies auch für die Entwicklung des Sense-and-Avoid-Systems für die Hermes-900-Drohne?
  • Falls ja: Ist es korrekt, dass Israel das Sense-and-Avoid-System nicht im Ausland einsetzen darf?

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19.5129 — Verwirrung bei der Drohnenbeschaffung

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Sommaruga Carlo
Datum 07.03.2019
Status Erledigt

Im Rüstungsprogramm 2015 hat das VBS die Kreditvergabe für die Beschaffung der Hermes 900 HFE angekündigt, obwohl in der Schweiz eine Überkapazität von Drohnen dieser Art existiert. Ziel ist es gewesen, das Aufklärungsdrohnensystem 95 (ADS 95) abzulösen. 2017 war von der Anschaffung von Mini-Drohnen die Rede. Vor Kurzem wurde in den Medien der Kauf von neuen Drohnen des Typs Orbiter 2 thematisiert. Diese wiederum werden mit einem Starkatapult bedient, das mit dem ADS 95 kompatibel ist.

  • Weshalb ist es zu dieser Anschaffung gekommen, zumal die Hermes 900 HFE hochleistungsfähig sind? Es handelt sich um die erste Anschaffung einer Ausrüstung dieser Art.
  • Warum also wurde das Parlament nicht eingebunden?

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18.5583 — Überwachung der Versicherten. Einsatz von Drohnen (3)

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Moret Isabelle
Datum 19.09.2018
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 24.09.2018

Im Zusammenhang mit der Abstimmung über die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Überwachung der Versicherten durch die Sozialversicherungen dreht sich die Debatte zu einem grossen Teil um die Frage des Drohneneinsatzes.

  • Wird es die neue gesetzliche Grundlage für die Überwachung der Versicherten den Sozialversicherungen ermöglichen, mithilfe von Drohnen Versicherte zu orten?
  • Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?
  • Werden darüber hinaus die gesetzlichen Bestimmungen, die für Luftfahrzeuge von weniger als 30 Kilogramm gelten, und allfällige Regelungen der Kantone und Gemeinden anwendbar sein?

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18.5582 — Überwachung der Versicherten. Einsatz von Drohnen (2)

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Moret Isabelle
Datum 19.09.2018
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 24.09.2018

Im Zusammenhang mit der Abstimmung über die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Überwachung der Versicherten durch die Sozialversicherungen dreht sich die Debatte zu einem grossen Teil um die Frage des Drohneneinsatzes. Wird die neue gesetzliche Grundlage für die Überwachung der Versicherten es den Sozialversicherungen ermöglichen, mithilfe von Drohnen Film- und Tonaufnahmen von Versicherten zu machen?

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18.5581 — Überwachung der Versicherten. Einsatz von Drohnen (1)

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Moret Isabelle
Datum 19.09.2018
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 24.09.2018

Im Zusammenhang mit der Abstimmung über die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Überwachung der Versicherten durch die Sozialversicherungen dreht sich die Debatte zu einem grossen Teil um die Frage des Drohneneinsatzes. Das zuständige Departement hat die Praxis der Versicherer bis zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte genau untersucht, bevor es einen Entwurf einer gesetzlichen Grundlage unterbreitet hat. Hat es Kenntnis davon, dass die Sozialversicherungen früher Drohnen zur Überwachung der Versicherten eingesetzt haben?

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18.5399 — Drohnen in der Schweiz

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Leutenegger Oberholzer Susanne
Datum 06.06.2018
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 11.06.2018
  1. Wie präsentiert sich derzeit die rechtliche Situation beim Einsatz von Drohnen?
  1. Wie viele Drohnen sind derzeit in der Schweiz im Einsatz, wie viele davon zu privaten Zwecken und wie viele in kommerziellem bzw. professionellem Einsatz?
  2. Welcher Voraussetzungen bedarf es für den Einsatz von Drohnen: Meldepflicht, Bewilligungen usw.?
  3. Scheidet das Bazl feste Flugrouten für Drohnen aus? Wenn ja, wie werden diese gekennzeichnet?

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18.5331 — Die dritte Dimension über dem Flugplatz Dübendorf möglichst frei halten

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Quadranti Rosmarie
Datum 05.06.2018
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 11.06.2018

Zivilaviatische Nutzung bringt kaum Wertschöpfung. Der Innovationspark Dübendorf braucht auch Luftraum. Schon die Zusammenarbeit mit dem VBS ist nicht einfach. Die Frage stellt sich also, wie der Bundesrat sicherstellen kann, dass er die Innovation in Dübendorf durch falsche Entscheide nicht (ver-)hindert. Konkret geht es um Drohnen usw. ETH und Start-ups benötigen den Luftraum. Ist sich der Bundesrat dieses Umstandes bewusst und bezieht dies in die künftige Nutzung des Flugplatzes mit ein?

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17.5303 — Gefährden Drohnen die Sicherheit der Landesflughäfen?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Seiler Graf Priska
Datum 07.06.2017
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 12.06.2017

In der Beantwortung der Motion 16.3310 verweist der Bundesrat auf die angelaufenen Arbeiten auf europäischer Ebene an harmonisierten Bestimmungen für zivile Drohnen. Die Bestimmungen sollen später von der Schweiz im Rahmen des Luftverkehrsabkommens übernommen werden.

  • Wie weit sind diese Arbeiten fortgeschritten?
  • Sieht der Bundesrat in Bezug auf die Landesflughäfen Zürich, Genf und Basel Handlungsbedarf für Sofortmassnahmen in Bezug auf die Sicherheit?

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17.5297 — Drohnen. Risiken für die Flughäfen

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Sommaruga Carlo
Datum 07.06.2017
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 12.06.2017

Die Medien berichten regelmässig über die technologischen Fortschritte bei Drohnen, die für ein breites Publikum bestimmt sind, und über die steigende Anzahl verkaufter Freizeitdrohnen. Die immer höhere Geschwindigkeit, die grössere Autonomie sowie die stetig steigende Traglast der Drohnen sind technologische Erfolge, stellen aber auch ein zunehmendes Risiko für die Bevölkerung, insbesondere aber für die Flugsicherheit dar.

  • Wie bewertet der Bundesrat die von Freizeitdrohnen ausgehenden Risiken für Flugplätze?
  • Welche Massnahmen will der Bundesrat ergreifen, um diese Risiken zu vermindern?

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16.5402 — Ist die mit dem Rüstungsprogramm 2015 bewilligte Drohne ADS 15 ein weiterer Papierflieger?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Barrile Angelo
Datum 21.09.2016
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 26.09.2016

Das Parlament bewilligte mit dem Rüstungsprogramm 2015 die Beschaffung der Drohne ADS 15. Laut Medienberichten führt nun ein schwerer Motor zu Anpassungen der ganzen Konstruktion. Zudem seien auch bei den Sensoren Schweizer Sonderlösungen geplant, die sich auf das Gesamtsystem auswirken könnten.

  • Welche Anpassungen gegenüber dem 2012 erprobten Drohnensystem sind geplant?
  • Wer trägt die Mehrkosten und das Risiko?
  • Hat das Parlament 2015 ein nichtbeschaffungsreifes System bewilligt?

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15.5460 — Israel. Keine Kompensationsgeschäfte beim Kauf von Drohnen

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Sommaruga Carlo
Datum 14.09.2015
Status Erledigt

Das Parlament hat den Vorschlag des Bundesrates, israelische Militärdrohnen zu kaufen, gutgeheissen. Es teilt also die Ansicht, dass der Kauf militärischer Güter von einem staatlichen Unternehmen kein Problem darstellt, selbst wenn dieser Staat seit über 50 Jahren das Völkerrecht und das humanitäre Völkerrecht klar verletzt. Kann der Bundesrat bestätigen, dass es angesichts der Risiken des Technologietransfers keine Kompensationsgeschäfte geben wird, sei dies im Bereich von Militärmaterial oder im Bereich von Dual-Use-Gütern, und dass diese Transfers derzeit verboten sind?

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15.5461 — Israelische Drohnen und Kompensationsgeschäfte

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Hiltpold Hugues
Datum 14.09.2015
Status Erledigt

Im Rahmen des Rüstungsprogramms 2015 hat die Schweiz den Kauf von sechs Drohnen des Typs Hermes 900 von der israelischen Firma Elbit Systems beschlossen. Zu welchen Kompensationsgeschäften verpflichtet sich das Unternehmen Elbit Systems mit der Schweizer Wirtschaft und insbesondere der Romandie als Gegenleistung für den Drohnenkauf?

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15.5076 — Perfektionierung von Drohnen durch die ETH Lausanne?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Munz Martina
Datum 04.03.2015
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 09.03.2015
  • Wie und in welcher Form ist die ETH Lausanne an der Weiterentwicklung und Perfektionierung der Drohne beteiligt, die im Gaza-Krieg vom Sommer 2014 unter nachweislicher Verletzung des humanitären Völkerrechts zum Einsatz kam?
  • Sind für die Zukunft gemeinsame Projekte angedacht oder bereits vorgesehen?

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15.5074 — Drohnenkauf gefährdet Vermittlerrolle der Schweiz

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Gysi Barbara
Datum 04.03.2015
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 09.03.2015

Die Drohnen Hermes 900 des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems sind im Gaza-Krieg vom Sommer 2014 nachweislich unter Verletzung des humanitären Völkerrechts zum Einsatz gekommen.

  • Wird mit dem möglichen Kauf solcher Drohnen die Politik der Schweiz nicht beschädigt?
  • Würden dadurch die Bemühungen der Schweiz als Vermittlerin für die Friedensverhandlungen untergraben?

→ Curia Vista


15.5075 — Drohne Hermes 900 nicht beschaffungsreif?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Munz Martina
Datum 04.03.2015
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 09.03.2015

Mit dem Rüstungsprogramm 2015 will das VBS sechs Drohnen Hermes 900 beschaffen, die anscheinend noch nicht fertig entwickelt sind und damit noch nicht beschaffungsreif sind.

  • Welche Risiken kommen auf den Steuerzahler zu?
  • Dient die mögliche Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne sowie mit Schweizer Firmen in Offset-Programmen dazu, Komponenten zu entwickeln, die es heute noch nicht gibt, die aber in der Schweizer Drohnenvariante fest vorgesehen sind?

→ Curia Vista


15.5027 — Gefährliche Verletzungen der Luftraumsperre am WEF in Davos

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Portmann Hans-Peter
Datum 03.03.2015
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 09.03.2015

Am 22. Januar 2015 und am 24. Januar 2015 wurde durch zivile Drohnen der Luftraum unmittelbar über dem Rayon von Konferenzzentrum und Hotels am WEF in Davos verletzt. Damit waren Menschen und Infrastruktur einem grossen Risiko ausgesetzt, da Drohnen entweder mit Sprengsätzen oder mit chemischen Substanzen einen verheerenden Schaden anrichten können. Warum wurden diese unerlaubten Flugobjekte entweder durch die Bodluv oder durch die Polizei nicht frühzeitig erkannt und vernichtet?

→ Curia Vista


15.5039 — Einsatz von Drohnen. Regelung

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Rusconi Pierre
Datum 03.03.2015
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 09.03.2015

Der Einsatz von zivilen Drohnen und Minidrohnen ist in der Schweiz nicht klar und effektiv reglementiert, es gibt weder eine Ausweispflicht noch ein Erfassungssystem für den Besitz solcher Fluggeräte. In letzter Zeit gab es mehrere Zwischenfälle aufgrund mangelnder Sicherheit beim Einsatz von zivilen Drohnen, die Verbote zur Folge hatten. Wäre es nicht sinnvoller, den Drohneneinsatz stärker zu regulieren?

→ Curia Vista


14.5436 — Drohnenkauf in Israel

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Vischer Daniel
Datum 17.09.2014
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 22.09.2014
  • Ist der Bundesrat über die Gegengeschäfte zum Kauf der Kampfdrohne Hermes 900 von Israel informiert?
  • Um welche geht es?
  • Hält er diese angesichts des völkerrechtswidrigen Einsatzes der fraglichen Drohnen im Gazakrieg gegen die Zivilbevölkerung für opportun?

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14.5336 — Beschaffung des israelischen Drohnensystems Hermes. Garantiert die industrielle Beteiligung der Ruag den unabhängigen Betrieb?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Allemann Evi
Datum 09.09.2014
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 15.09.2014

Mit Blick auf die Beschaffung des Drohnensystems Hermes 900 HFE weist der Bundesrat in der Interpellation 14.3512 auf Verhandlungen mit der israelischen Firma Elbit Systems über einen "stufenweisen Wissenstransfer in die Schweiz" hin, "um die Abhängigkeit vom Anbieter zu minimieren". Kann der Bundesrat garantieren, dass der Know-how-Transfer so umfassend ist, dass der sicherheitskritische Betrieb der Drohne in industriell-technischer Hinsicht vollständig unabhängig von Israel gewährleistet ist?

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12.5262 — Drohnenkauf in Israel

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Müller Geri
Datum 06.06.2012
Status Erledigt
  • Warum will der Bundesrat Drohnen in Israel kaufen?
  • Was konkret will er unternehmen, dass sichergestellt ist, dass Israel keine Daten aus der Informationstätigkeit der Drohnen abschöpft oder die Einsätze anderweitig von Israel benutzt werden?

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11.5498 — Besuch des Chefs der Armee in Israel

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Müller Geri
Datum 07.12.2011
Status Erledigt
Bundesrat Antwort vom 12.12.2011

Am 24. November 2011 besuchte CdA André Blattmann offiziell das israelische Militär. Israel hat im letzten Jahrzehnt mindestens zwei als Kriege klassifizierte Kriege begonnen (Libanon und Gaza) und ist dazu auch von der Uno schwer gerügt worden. CdA Blattmann hat angeblich Folgendes auf dem Programm: Drohnen, welche für aussergerichtliche Hinrichtungen eingesetzt werden, und Verteidigungsminister Barak (mitverantwortlich für den Krieg gegen Gaza).

  • Trifft das zu, und inwiefern betreffen solche Punkte die Schweiz?
  • Ist die Einhaltung der Genfer Konventionen auch ein Objekt der Besprechungen mit seinen israelischen "Kollegen"?

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08.5192 — Drohnen als Sicherheitsrisiko?

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Widmer Hans
Datum 09.06.2008
Status Erledigt

Gemäss US-Behörden ist die Technologie der Drohnen unausgereift und es dauere noch vier Jahre, bis Drohnen sicher im Luftraum operieren könnten. Laut Auskunft der Schweizer Luftwaffe hingegen seien unsere Drohnen sicher. Dennoch stürzten 3 der 28 seit 1999 im Einsatz stehenden Drohnen ab. Wie erklärt sich der Bundesrat die Diskrepanz zwischen US-Behörden und Schweizer Luftwaffe bezüglich Bewertung der Sicherheit?

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06.5259 — Kampfdrohne Neuron

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Müller Geri
Datum 18.12.2006
Status Erledigt

Falls es zutrifft, dass Ruag die Bombenaufhängung für die Kampfdrohne Neuron beisteuert, welche durch ein internationales Konsortium entwickelt wurde, wie stellt der Bund sicher, dass eine solche Drohne nie bei Krieg führenden Parteien eingesetzt wird?

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04.5104 — Drohnen und Datenschutz

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Widmer Hans
Datum 07.06.2004
Status Erledigt

Im Zusammenhang mit den Luftaufnahmen, welche eine Aufklärungsdrohne ADS 95 in der Gemeinde Altbüron am 6. Januar 2004 von zwei Männern gemacht hat, stellt sich folgende Frage: Was unternimmt das VBS, damit in Zukunft im Umfeld des Einsatzes von ADS 95 dem Datenschutz in seiner strengen Auslegung (die Bestimmbarkeit einer Person braucht nicht identisch zu sein mit ihrer genauen Erkennbarkeit auf dem Bild) Rechnung getragen wird?

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03.5142 — Technische und militärische Zusammenarbeit mit Israel. Drohnen

Typ Fragestunde. Frage
Eingereicht von Dupraz John
Datum 10.06.2003
Status Erledigt

Der Bundesrat wurde am 23. Mai 2002 mit einem Postulat der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates ersucht, eine Sistierung der Käufe von Militärgütern aus Israel und der militärisch-technischen Zusammenarbeit mit Israel in Erwägung zu ziehen, sofern und solange Israel nicht bereit ist, seinen Verpflichtungen aufgrund der Genfer Konventionen und ihrer Zusatzprotokolle nachzukommen. Der Bundesrat hat in seiner Stellungnahme vom 28. August 2002 die Ablehnung des Postulates beantragt. Die Schweiz finanziert und entwickelt gemeinsam mit Israel Drohnenbestandteile. Würde der Bundesrat diese Zusammenarbeit auch fortsetzen, wenn er in Betracht ziehen müsste, dass Israel mit dem Einsatz dieser Drohnen absichtlich und systematisch das Völkerrecht verletzt (z. B. um bei aussergerichtlichen Hinrichtungen das Ziel zu orten)?

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Letzte Aktualisierung: 07.10.2026, 20:00 — Quelle: Curia Vista, Parlamentsdienste. Tägliches automatisches Update.