Linux-Distributionen (Debian, Ubuntu, Fedora, openSUSE) sind reif für Desktop und Server. Mobil: GrapheneOS (hardened Android, nur auf Google Pixel) und /e/OS (de-Googled Android, breitere Geräteunterstützung) sind die wichtigsten freien Alternativen zu Stock-Android und iOS.
Linux auf Arbeitsplätzen: Ubuntu LTS oder Debian Stable mit GNOME/KDE; LibreOffice, Firefox, Thunderbird als Standard. Active-Directory-Integration via SSSD/Realmd. Linux auf Servern: Debian/Ubuntu/RHEL Standard, Container via Docker/Podman.
GrapheneOS: Sicherheitsfokussiertes AOSP-Derivat, nur Google Pixel 6+. Sandboxed Google Play optional, kein Vendor-Tracking. /e/OS: De-Googled, breitere Geräteliste (Fairphone, Samsung-Refurbished), Murena-Dienst integriert.
Schweizer Verwaltungen mit Linux-Desktops: ZHdK, einzelne kantonale Stellen, Gemeinden. Linux-Server-Anteil hoch (typisch in Schweizer KMU > 70 %). Mobil: GrapheneOS-Adoption ist Nischenphänomen, /e/OS via Murena moderate Verbreitung. Die Bundesverwaltung nutzt iOS/Android Stock.
OS-Souveränität ist auf Desktop und Server reif. Auf Mobil ist sie eine Frage der Hardware-Wahl und der Komfort-Toleranz; GrapheneOS auf Pixel ist die robusteste Variante.
Hinweis: Die folgenden Punkte sind Empfehlungen aus dem BGDS-Entwurf (Sektion 6) — kein geltendes Recht, sondern Vorschläge für eine künftige Schweizer Gesetzgebung.
Der BGDS-Vorschlag (Art. 15-20) verlangt für Bundesverwaltung mind. eine Pilot-Linux-Distribution und Mobilgerät-Variante mit reduziertem Tracking-Footprint.