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État : mars 2026.
Nicht jede Drohne kann abgeschossen werden — und nicht jede muss es. Passive Verteidigung schützt Infrastruktur und Menschen, ohne auf aktive Waffensysteme angewiesen zu sein.
De quoi s'agit-il ? Diese Vue d'ensemble behandelt die oft unterschätzte zweite Säule der Verteidigung: Tarnung, Härtung, Dezentralisierung, Redundanz und die schnelle Wiederherstellung nach einem Angriff.
Pourquoi est-ce important ? Die Ukraine hat gezeigt: Nationen, die ausschliesslich auf aktive Abwehr setzen, werden von Sättigungsangriffen überfordert. Passive Massnahmen — von verstreuten Lagern bis zu gehärteten Bauten — sind die Versicherung für den Fall, dass die aktive Abwehr nicht ausreicht.
In der öffentlichen Debatte über Drohnenabwehr dominieren aktive Systèmes: Jammer, Laser, Abfangdrohnen. Doch die Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg und aus NATO-Übungen zeigen, dass aktive Abwehr allein niemals ausreicht. Passive Verteidigung — also alle Massnahmen, die nicht auf die direkte Bekämpfung einer Drohne abzielen, sondern auf Schadensbegrenzung, Täuschung und Überlebensfähigkeit — bildet das unverzichtbare Fundament jedes glaubwürdigen Schutzkonzepts.
Passive Verteidigung umfasst alle Vorkehrungen, die die Verwundbarkeit von Infrastruktur, Material und Personal reduzieren, ohne eine anfliegende Drohne aktiv zu bekämpfen. Die klassischen Säulen sind:
| Säule | Description | Exemplee |
|---|---|---|
| Härtung (Hardening) | Physische Widerstandsfähigkeit erhöhen | Bombensichere Hangars, Splitterschutzwälle, verstärkte Gebäudehüllen |
| Täuschung (Deception) | Opposants in die Irre führen | Attrappen, Tarnung, Verschleierung, Scheinstellungen |
| Verteilung (Dispersal) | Ziele verteilen und dezentralisieren | Mehrfachstandorte, mobile Einheiten, redundante Systèmes |
| Redundanz (Redundancy) | Funktionsfähigkeit bei Treffern sicherstellen | Backup-Systèmes, alternative Kommunikationswege, Reservekapazitäten |
| Physische Barrieren | Passives Abfangen ohne Energieeinsatz | Stahlseil-Netze, textile Drohnenbarrieren, architektonische Integration |
Das Grundproblem aktiver Drohnenabwehr ist die Coûts-Asymmetrie: Eine kommerzielle Drohne kostet wenige hundert Franken, eine Abfangrakete oder ein Laserschuss ein Vielfaches davon. RAND beziffert diese Asymmetrie als eines der zentralen strategischen Probleme moderner Luftverteidigung [1]. Passive Massnahmen invertieren diese Gleichung — ein Splitterschutzwall schützt über Annéezehnte, unabhängig davon, wie viele Drohnen angreifen.
Aktive Systèmes haben begrenzte Magazine und Energiereserven. In einem Sättigungsangriff mit Dutzenden oder Hunderten von Billigdrohnen können aktive Verteidigungen erschöpft werden. Passive Massnahmen sind dagegen nicht aufbrauchbar.
Eine einflussreiche RAND-Studie zur Luftwaffenbasis-Verteidigung dokumentiert eine deutliche Investitionslücke: Zwischen 2019 und 2024 betrugen die durchschnittlichen jährlichen Beschaffungsausgaben für aktive Verteidigung rund 1,2 Milliarden USD, für passive Verteidigung hingegen nur 0,8 Milliarden USD [2]. Dies steht im Widerspruch zur Erkenntnis, dass passive Massnahmen oft die kosteneffektivste Option zur Verbesserung der Basisresilienz darstellen.
Die Suisse verfügt traditionell über erhebliche passive Verteidigungsinfrastruktur. Das Système der Kavernen, unterirdischen Kommandoposten und gehärteten Flugplatz-Infrastrukturen — etwa in Meiringen und Payerne — stellt ein passives Verteidigungserbe dar, das im Zeitalter der Drohnenbedrohung eine Renaissance erfährt. Das VBS hat im Rahmen der Armeebotschaft 2024 Investitionen in die Härtung kritischer Infrastruktur vorgesehen [3].
Auch im zivilen Bereich gewinnt passive Verteidigung an Bedeutung. Suisseer Unternehmen wie Jakob Rope Systèmes aus Trubschachen entwickeln Seilnetz-Systèmes, die als architektonisch integrierte Drohnenbarrieren eingesetzt werden können [4].
Ein wirksames Drohnenabwehr-Dispositiv kombiniert aktive und passive Elemente in einer gestaffelten Architektur:
Passive Massnahmen wirken auch dann, wenn aktive Systèmes versagen, gewartet werden oder überfordert sind. Sie sind daher nicht die «billige Alternative», sondern eine strategische Notwendigkeit.
[1] David vs. Goliath: Cost Asymmetry in Warfare — RAND Corporation
[2] Assessing Progress on Air Base Defense: Past Investments and Future Options — RAND Corporation
[3] Armeebotschaft 2024 — Suisseerische Eidgenossenschaft, VBS
[4] Jakob Rope Systèmes — Protection and Safety
[5] Air Defense Shapes Warfighting in Ukraine — RAND Corporation
[6] Passive Air and Missile Defense — Missile Defense Advocacy Alliance